Der SSKV hat die Aufgabe:

 

Kegeln als Sport

 

Kegeln als Freizeitträger

 

Kegeln als Wettkampf

zu verbreiten und allen Teilen des Volkes zugänglich zu machen. Damit diese Ziele erreicht werden können, befasst sich der SSKV u.a. mit folgenden Aufgaben:

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Förderung und Beaufsichtigung aller Zweige des Amateur-Kegelsports innerhalb des SSKV

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Förderung der sportlichen Gesinnung

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Bekämpfung aller Auswüchse (Geldspiele)

 

Der SSKV besteht aus:

 

24 Kantonalverbänden (Unterverbänden) einschliesslich der Sektion Internationale Asphaltbahnen

 

Landesverband Fürstentum Liechtenstein

 

Schweizerischen Bowling-Verband

 

Schweizerischen Senioren-Sportkegler-Vereinigung

 

Gruppen schweizerischer Organisationen im Ausland

 

Dem einzelnen Mitglied ist Gelegenheit geboten, sich kegelsportlich in die Kameradschaft der verschiedenen Unterverbände und Sektionen einzugliedern.

Es hat die Möglichkeit, jährlich über 400 offen ausgeschriebene Einzelmeisterschaften zu besuchen. Als Mitglied eines Klubs besucht er die wöchentlichen Klubabende und absolviert so ein wiederkehrendes Training, das ihm bei Meisterschaften zugute kommt.

 

Gesamtschweizerisch:

Der SSKV organisiert alljährlich den KANTONE-WETTKAMPF sowie den SCHWEIZERISCHEN EINZELCUPSIEGER-FINAL.

Die SCHWEIZERISCHEN EINZELMEISTERSCHAFTEN werden alle 2 Jahre in 7 verschiedenen Kategorien durchgeführt. In den Zwischenjahren finden die SCHWEIZERISCHEN KLUBMEISTERSCHAFTEN statt.

Regional und Lokal:

Auf regionaler Ebene finden Kantone-Treffen statt, die in den Unterverbänden eine Ausscheidung erfordern. Lokal sind genügend Einzelmeisterschaften ausgeschrieben. Natürlich wird auch dem Damen-Kegelsport grosses Interesse entgegengebracht.

Die Bestimmungen über den jeweiligen Austragungsmodus werden in einem besonderen Reglement festgehalten.

 

Jedem Mitglied steht es frei, sich

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nur als Einzelmitglied zu bestätigen.

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einem Kegelklub anzuschliessen und dessen wöchentliche Klubabende mitzuerleben.

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zu Einzelmeisterschaften (lokal oder regional) anzumelden und mitzukonkurrieren.

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bei Ausscheidungswettkämpfen zu qualifizieren.

 

Der SPORTKEGLER, unser offizielles Verbandsorgan, erscheint alle 14 Tage und berichtet über das sportliche Geschehen im SSKV.

Im Eigenverlag wird ein Keglerhandbuch Wie lerne ich Kegeln herausgegeben, welches Anfängern mit den technischen Grundregeln im Kegeln bekannt macht.

Periodisch werden in den Unterverbänden und Sektionen für die Neumitglieder Keglerkurse durchgeführt.

Auf schweizerischer Ebene werden in Magglingen (Eidg. Sportschule Magglingen) auf Verbandseigenen Kegelbahnen Trainingskurse und Trainingsleiterkurse organisiert.

 

Die Geschichte der Kegelspiele ist so vielfältig, dass man Bücher darüber schreiben könnte. Hier möchte ich nur ein paar Grundzüge herausheben.

Die Urform des Kegelns, das Rollen mit dem Stein, später mit der Kugel, hat seinen Ursprung in Ägypten. In einem ägyptischen Kindergrab aus dem Jahre 3200 v. Chr. fand man Teile eines Kegelspiels, ähnlich den heute verwendeten. Somit handelt es sich beim Kegeln um eine der ältesten Sportarten.

SPORTKEGELN - ein Leistung- und Ausgleichssport für jedes Alter.

Sportkegeln ist nicht mit dem in der ganzen Schweiz weitverbreiteten geselligen Kegelspiel zu vergleichen. Hier geht es um viel mehr: Körpertraining, sowie Konzentrations- und Durchstehvermögen spielen in dieser Sportart eine grosse Rolle. Die Wettkampfbestimmungen schreiben vor, dass die Programme von 100, bzw. 200 Würfen, ohne Unterbruch in 40, bzw. 80 Minuten zu absolvieren sind. Dies bedingt - nebst technischem Rüstzeug - auch eine entsprechend gute Kondition.

SPORTKEGELN ist kein Kraftsport, sondern hier müssen Technik und Gefühl mitspielen.

Das beherrschen der Kugel mit ihren physikalischen Gesetzen und das Anpassen an die unterschiedlichen Eigenschaften der Bahnanlagen sind das technische Rüstzeug eines Sportkeglers.

SPORTKEGELN: Ein Leistungssport

Für Aussenstehende besteht allgemein die Ansicht, dass das Kegeln nur ein Spiel sei, welches als Freizeitträger zum Plausch ausgeführt wird. Den Beweis, dass dem nicht so ist, liefern die Sportkegler selbst. Die Wurfdisziplinen des Schweizerischen Sportkegler-Verbandes richten sich nach den internationalen Richtlinien. Ein Wurfprogramm besteht demnach immer aus zwei Wurfdisziplinen:

- Vollprogramm (es zählt was fällt)

- Spickprogramm (Abräumen der Kegel)

Die Wurfzahl eines Programmes umfasst in der Regeln 100 oder 200 Würfe. Ein Wettkämpfer ist somit 40 oder 80 Minuten im Einsatz, um ein Wurfprogramm zu absolvieren. Dies ergibt eine respektable Energieleistung und ist auch der Grund, weshalb ein Wettkampf in einem Sporttenue absolviert wird.

Um Spitzenleistungen zu erzielen, müssen für den Kegelsport folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

Im Schweizerischen Sportkegler-Verband bestehen sieben Leistungskategorien, welche sich von der Kategorie 4 (Einstiegskategorie) bis zur Spitzenkategorie 1 und über die Seniorenkategorien erstrecken. Die Damen sind ebenfalls in den Kategorien integriert. Jährlich erfolgt nach einem Leistungsprinzip ein Auf- und Abstieg in den Kategorien.

Für den Start an einer Meisterschaft muss der Wettkämpfer dem Organisator ein Startgeld entrichten. Nach Beendigung des Wettkampfes und nach Auswertung der Resultate wird pro Kategorie den Bestklassierten - nach einem bestimmten Prozentsatz der Beteiligten - eine Auszeichnung in Form einer Kranzkarte (Wert Fr. 10.-- , resp. Fr. 20.-- für 200 Würfe) oder, je nach Anlass, eine Medaille abgegeben.

Der Schweizerische Sportkegler-Verband erstellt jährlich über sämtliche Wettkämpfe, die von den Kantonalverbänden und Sektionen gemeldet werden, einen Sportkalender. Jedes lizenzierte Mitglied kann aus dem grossen gesamtschweizerischen Angebot von rund 400 Kegelsportanlässen, Einzel- und Klubmeisterschaften, die Auswahl der von ihm zu bestreitenden Wettkämpfe, je nach seiner Aktivität, selbst treffen.

Bei sämtlichen schweizerischen Anlässen (Kantonewettkampf, Schweizerische Einzelmeisterschaften, Einzelcupsieger-Final und Schweizerische Klubmeisterschaften) herrscht ein striktes Rauchverbot und der Alkohol ist verpönt. Bei den offenen Meisterschaften, bei welchen uns der Kegelbahnbesitzer seine Wettkampfanlage zur Verfügung stellt, wird ein Rauchverbot empfohlen.

Die Kegelbahn hat eine Länge von 19.49 m, welche eine Steigung von 3 bis 5 cm aufweist. Die Kegelkugel ist (max.) 9.3 kg schwer und hat einen Durchmesser von 24 cm. Das Kegelries umfasst 9 Kegel Der Kegel ist 420 mm hoch und misst an der breitesten Stelle 140 mm. Die Standfläche beträgt 70 mm.